Cellulite

Cellulite – Faszination: Fortschritt der Medizin
Seit September 2008 bringt Ihnen Dr. med. Michael R. Schmidt – Kulbe die erfolgreichsten Therapieformen der Cellulite nach Berlin.

90% aller Frauen leiden an Cellulite, auch Orangenhaut genannt. In der Medizin wird Cellulite vor allem als Schönheitsproblem angesehen. Viele Frauen fühlen sich deshalb mit diesem Makel, der ihre Lebensqualität sehr stark einschränkt, alleine gelassen und von den Ärzten nicht ernst genommen. Die Ursache für Cellulite liegt im weiblichen Hormonhaushalt. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und durch den Einsatz neuester Methoden auch erfolgreich, z. B. ACCENT ULTRA, hochdosierte Vit. C 7,5g Infusionen, effektive Meso Therapie Behandlungen mit speziellen Seren, die photodynamische Therapie mit ganz speziellen Lichtformen und auf jeden Fall die topische (lokale) Behandlung mit einem Hormonöl oder Gel – Dr. Michael Schmidt-Kulbe – MSK Laboratories „Cellulite Gel“.

 

Die neue Beulenpest

Wer in eine Filiale der größten Parfümeriekette Deutschlands geht und die Frage stellt: „Was empfehlen Sie gegen Cellulite?“, bekommt auf der Zeil in Frankfurt und auf dem Kurfürstendamm in Berlin von zwei verschiedenen Verkäuferinnen zunächst einmal dieselbe Antwort: „Es gibt eine Vielzahl von Mitteln. Persönlich empfehle ich aber ein ganz bestimmtes Produkt, das ich auch selbst verwende.“ Die Kundin wird daraufhin in beiden Geschäften zum Verkaufsdisplay einer Tube geführt, deren Hersteller auf der Verpackung verspricht, er als „Anti-Cellulite-Experte“ unterstütze „alle Frauen auf dem Weg zu einem harmonischen, verführerischen Aussehen“. Zweihundert Milliliter kosten 41 Euro. In Berlin erhält die unschlüssige Kundin aber noch ein Alternativangebot. „Wenn Sie etwas suchen, das wirklich sehr gut hilft, dann gibt es da natürlich noch etwas anderes“, sagt die freundliche Angestellte. „Das ist dann aber auch entsprechend teuer.“ Entsprechend teuer, das heißt in diesem Fall: 167 Euro für das Zweihundert-Milliliter-Fläschchen einer Firma, die mit dem Slogan wirbt: „Hautpflege an der Grenze zur Medizin“.

 

Betroffen: Bis 95 Prozent aller Frauen

Verglichen mit den Kosten, die für andere Behandlungsmethoden gegen die „Orangenhaut“ fällig werden, ist das ein Pappenstiel. Von den sechs Milliarden Dollar, die Frauen schätzungsweise jedes Jahr weltweit in Anti-Cellulite-Behandlungen stecken, entfallen nur 1,1 Milliarden auf Cremes, Gele, Öle, Pflaster und Wässerchen. Der Rest fließt in Laser-Operationen, Fettabsaugen, Knetmassagen oder Fitnesstraining auf speziellen Rüttelplattformen. Laut Dr. med. Schmidt – Kulbe: „Vor allem junge Frauen, die wegen Cellulite in die Hautarztpraxen kommen, sind oft sehr verzweifelt. Sie wollen die Dellen auf Gesäß und Oberschenkeln einfach nur loswerden und fühlen sich hilflos, weil Cellulite sehr schwer zu beeinflussen ist“. Der Leidensdruck der Betroffenen – je nach Studie 85 bis 98 Prozent der Frauen über 20 Jahren, – kann in Einzelfällen sehr hoch sein. Cellulite ist weiblich. Die Cellulite ist eine typisch geschlechtsspezifische Veränderung. Männer – auch dicke Männer – bekommen keine Cellulite. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Mikroarchitektur des subkutanen Fettgewebes. Während Männer hier ausgeprägte Bindegewebsquervernetzungen aufweisen, sind die bindegewebigen Septen bei Frauen säulenartig angeordnet, sodass sich bei Vorliegen eines zusätzlichen Lipödems das typische „matratzenartige“ Hautmuster ausbildet (siehe Abbildung 3 untern).

 

Geschlechtsunterschiede im Bindegewebsaufbau als Ursache für Cellulite: Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mikroarchitektur des subkutanen Fettgewebes sind der Grund dafür, dass Cellulite fast ausschließlich bei Frauen auftritt.

weibliche Haut

 

männliche Haut

Neben allgemeinen Maßnahmen wie einer diätetischen Fettgewebsreduktion oder einer manuellen Therapie des Lipödems kann eine deutliche Besserung der Symptomatik auch durch eine topische Hormongabe erfolgen. Mittel der Wahl sind hierbei die Androgene und Androgenderivate. DHEA, das bei Frauen im wesentlichen zu Androgenen weiter verstoffwechselt wird, lässt sich dabei in lokaler Form einsetzen. Ein weitaus potenteres Mittel ist das Androstanolon, ein nicht aromatisierbares Androgen. Dieser Aspekt ist von großer Wichtigkeit. Lokal appliziertes Testosteron eignet sich beispielsweise nicht zur Cellulitebehandlung, da es im Fettgewebe sogleich in Östradiol und Östron weiteraromatisiert wird und so die Symptomatik eher verschlechtert. Eine Verstärkung der Androstanolonwirkung lässt sich durch die zusätzliche Einarbeitung eines Antiöstrogens (Tamoxifen) in die Cellulitecreme erreichen.

 

Anatomische Gründe

Querschnitt der Cellulitehaut

Dabei verursacht Cellulite keine Schmerzen und schränkt auch keinerlei lebenswichtige Körperfunktionen ein. Die betroffenen Frauen stören sich aus rein ästhetischen Gründen an den Dellen und Grübchen, die vor allem auf Außen- sowie Hinterseite der Oberschenkel und auf dem Po, seltener auch auf Bauch und Oberarmen zu finden sind.

Kosmetisch werden oft drei Stufen des Hautbildes unterschieden: Stufe 1: sichtbare Dellen bei einem Kneiftest Stufe 2: Dellen sind im Stehen, jedoch nicht im Liegen sichtbar Stufe 3: Dellen sind auch beim Liegen zu sehen Dass nur Frauen Cellulite entwickeln, hat anatomische Gründe: Das Fett, das sich in der Unterhaut befindet, wird im weiblichen Körper von Bindegewebssträngen unterteilt, die senkrecht zur Hautoberfläche verlaufen. Das heißt, das Fettgewebe wird in Form kleiner Säulen zusammengehalten, die sich nach außen ausrichten. Die Unterhaut mit den eingebetteten Fettdepots ist von der dünnen Haut mit ihren Talgdrüsen und Haarfollikeln nur durch eine zarte Bindegewebsschicht getrennt. Die Fettsäulen zeichnen sich deshalb bis an die Oberfläche der Haut ab; ihre Zwischenräume erscheinen als Grübchen. Zunächst einmal hat also die absolute Menge des Fettgewebes durchaus Einfluss darauf, ob Cellulite entsteht. Aber auch Frauen, die immer dünn waren, können Cellulite entwickeln, wenn ihr Bindegewebe, namentlich die unterteilenden Stränge und die spinnwebfeine Schicht zwischen Haut und Unterhaut, besonders nachgiebig ist. Dazu kommt in vielen Fällen eine Störung der Mikrozirkulation. Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe an und führt zu einer zusätzlichen Schwellung. Männer hingegen sind ungerechterweise vor Orangenhaut gefeit: Ihr kräftigeres Bindegewebe verläuft parallel zur Haut und verschnürt auch größere Fettansammlungen in der Unterhaut zu glatten Paketen, deren Struktur von außen nicht zu erahnen ist. Nur wenn Männer sich aus medizinischen Gründen Östrogene zuführen, welche das Bindegewebe elastischer werden lassen, können auch sie Cellulite bekommen.

 

Kaum Forschung zur Cellulite

Weil das Fett in der Unterhaut der Hauptgrund für die Dellen ist, zielen die meisten Therapieansätze darauf ab, die Fettmenge zu verringern. Hier wird jedoch übersehen, dass sehr oft auch bei schlanken bis sehr schlanken Frauen Cellulite diagnostiziert wird. Cellulite befällt seine Opfer unbarmherzig – ob schlank oder übergewichtig. Es gibt aber leider noch immer kaum kontrollierte Studien zur Wirksamkeit der zahlreichen Präparate und der sonstigen Behandlungsmethoden, die auf dem Markt sind. Eine mögliche Ursache dafür liegt wohl darin begründet, dass die gesamte Dermatoästhetik eine Zeitlang in Verruf geraten war. So hat sich die fundierte, qualitativ hochwertige Forschung bis Anfang der neunziger Jahre kaum mit Cellulite beschäftigt.

 

Unzulängliche „Eminenz-basierte“ Studien

Bislang stellte man fest, dass es mehr „Eminenz-basierte“ als „Evidenz-basierte“ Verfahren und Substanzen gibt: Eminenz-basiert‘ sind Studien, bei denen ein angesehener Kollege einfach gesagt hat: Ich sehe da eine Verbesserung des Hautbildes. Notwendig wären objektive Methoden um zu entscheiden, ob sich Hügel und Dellen auf den Schenkeln der Probandinnen wirklich verflacht haben, nachdem ein Produkt wochenlang aufgetragen wurde. Die Studien müssten darüber hinaus am besten doppelblind und Placebo-kontrolliert sein, wie es auch für den Wirkungsnachweis von Pharmaka üblich ist.  Allerdings scheitert das bisher am Interesse der Herstellerfirmen – warum wohl!?

 

Koffein hilft tatsächlich

Die wenigen Studien, die man finden kann zum Thema Cellulite, zeigen eine positive Wirkung von  Koffein, eine äußerst verbreitete Zutat von Anti-Cellulite-Mitteln: Es lässt immerhin das Fett schmelzen und die Celluliteerscheinungen verbessern sich. Allerdings nur, wenn es in Liposomen verpackt ist, die es wie kleine Fähren durch die ansonsten für polare Stoffe undurchdringliche Haut ins Fettgewebe schleusen. Auch hier ist allerdings der Nachweis der Nachhaltigkeit noch nicht erbracht worden. Außerdem muss die Koffein-Creme zweiprozentig sein – schwächere Konzentrationen sind nach Expertenmeinung einfach wirkungslos. Retinol, das Vitamin A1, ist eine weitere Substanz mit nachgewiesener Evidenz. Retinol steigert die Kollagenbildung und stärkt so das Bindegewebe, das die Fettpolster in der Unterhaut dadurch besser im Zaum halten kann.

 

Manche Mittel sind gefährlich

Und sonst? Der Beweis für die Wirksamkeit zahlreicher anderer Stoffe steht noch aus. Von Yamswurzel über Wiesenschaumkraut bis Meerfenchel setzen die Cremehersteller auf eine Vielzahl von Substanzen. Die Zeitschrift „Öko-Test“ gab schon im Februar 2007 sieben von neunzehn getesteten Anti-Cellulite-Mitteln wegen problematischer Ingredienzien die Note „ungenügend“. Für die Käuferinnen ist jedoch das Hauptproblem, wenn der durchschlagende Erfolg ausbleibt. Manchmal bleibt dann als letzte Hoffnung die Operation. Die meisten Frauen stellen sich vor, dass wenige kleine Schnitte gemacht werden, dann Fett abgesaugt wird und die Haut hinterher gestrafft und makellos ist – Seriöse plastische Chirurgen bieten jedoch keine Fettabsaugungen bei Cellulite an. Ganz im Gegenteil, analysiert man die meisten Studien so wird von deren Autoren eingeräumt, dass die Orangenhaut nach der „Liposuktion“ sogar ausgeprägter war als vorher.

 

Massage hilft, Sport auch

Was man den Damen stattdessen raten kann:  Alles zu tun, um die Durchblutung zu verbessern. Zum Beispiel durch Massagen oder Sport. Allerdings auch hier heisst es, solange Sie das machen, sieht die Haut besser aus. Aber sobald Sie aufhören, verschwindet dieser Effekt auch schnell wieder. Manchmal könne man eben mit sehr viel Aufwand nur sehr wenig erreichen. Wer sich mehr erhofft hat, neigt dann vielleicht dazu, auf die Werbung für neue Wundermethoden zu reagieren und sein Budget unnötig zu strapazieren! Oder auch dazu, sich jedes Frühjahr erneut mit „Brigitte“, „Gala“, „Bunte“, „Freundin“, „Für Sie“ und „Amica“ einzudecken. Alljährlich ab Jahresanfang – gleich nach der Saison für Horoskope und Diäten, stellen Frauenzeitschriften neue Produkte gegen Orangenhaut vor und drucken Ratgebertexte zum Thema Cellulitebehandlung. „Je eher Sie mit einer systematischen Pflege starten, desto besser fürs Strand-Feeling!“ So oder so ähnlich lauten die Ermahnungen in den Artikeln.

Folgende Maßnahmen werden bei Orangenhaut angewendet, auch wenn ein Wirkungsnachweis fehlt:

  • Behandlung mit Unterdruck in einer speziellen Vakuum-Röhre
  • Lymphdrainage
  • Anregung der Durchblutung der Haut durch ausreichende Bewegung, Wechselduschen und Bürstmassagen
  • Koffeinpeelings
  • Unterstützende Ernährung, beispielsweise Verzehr von Vitamin C, welches durch die Vernetzung kollagener Fasern zur Stärkung des Bindegewebes führen kann
  • Meersalz-Bäder
  • Thermowickel (Körperwickel mit Frischhaltefolie) bringen Fettzellen angeblich zum Schmelzen
  • Körperwickel mit Bandagen entschlacken und straffen das Gewebe
  • Kryotherapie (Anwendung extrem niedriger Temperaturen – bis zu minus 160 Grad C für eine kurze Zeit) – insbesondere die Ganzkörper-Kältetherapie in einer Kryokammer
  • Alternativmedizinische Therapien mit fehlendem Nachweis einer Wirksamkeit, wie z. B. galvanische Feinstrom-Behandlungen
  • Da Cellulite tiefe Hautstrukturen betrifft, kann durch Cremes, Salben und andere kosmetische Behandlungen kein Erfolg erzielt werden. Eine gewisse Wirkung ist nur auf das Einmassieren zurückzuführen

 

Geschichte des Oberschenkels

Marktführer „Brigitte“ entschied sich allerdings schon im März 2007, Druck von den Leserinnen zu nehmen, und pries die vergnügten Jahrzehnte vor Erfindung des ersten Anti-Cellulite-Mittels, das 1970 in Frankreich auf den Markt kam. Ein Streifzug durch die Geschichte des Oberschenkels: Noch 1962 störte es laut „Brigitte“ niemanden, dass Ursula Andress‘ Bikinifigur in „James Bond jagt Dr. No“ nicht ganz makellos wirkte. Und noch viel früher, nämlich im 17. Jahrhundert, malte Peter Paul Rubens seine „Drei Grazien“ mit Cellulite im fortgeschrittenen Stadium.

Zu Zeiten von Rubens war Cellulite kein Problem im weiblichen Schönheitsideal

Selbst James Bond störte sich nicht an Ursula Andres` nicht ganz perfektem Beinen als sie in der berühmten Szene am Strand aus dem Wasser kam – es war die Zeit vor Photoshop!

Dass heute der früher ganz normale Makel zum Problem wird und Menschen immer mehr Energie in deren Beseitigung legen, liegt sicherlich in der Veränderung der Toleranzgrenzen und den makellosen Vorbildern „made in Hollywood“.

 

Der Kampf gegen Cellulite

Um Cellulite vollständig zu beheben, müsste die Struktur des Bindegewebes geändert werden – das ist bisher jedoch nicht möglich. Deshalb hilft nur eins: durch viel Bewegung das Bindegewebe stärken und elastischer machen. Vor allem Radfahren ist sehr wirkungsvoll. Die richtige Ernährung kann das Bewegungsprogramm unterstützen: hoch dosierte Vitamin C Infusionen oder Retinol – Vitamin A1 – etwa vernetzen die kollagenen Fasern und stärken somit das Bindegewebe. 7,5 g Vitamin C Kurzinfusion plus Vitamin B Komplex: 1 – 4 x monatlich Hilfreich ist auch, reichlich Wasser und Kräutertee zu trinken. Massagen mit bestimmten Kräuterölen (Campher, Rosmarin und Wacholder) wirken ebenfalls durchblutungsfördernd und entgiftend. Hochdosierte Grüntee- und Lachsölkapseln sind sehr effektiv zur Entschlackung. Vielversprechend ist zudem die Thalassotherapie. Denn die im Meerwasser und Meerschaum enthaltenen Mineralsalze und Spurenelemente nähren das Bindegewebe, das bei Cellulite mit Sauerstoff und Mineralsalzen unterversorgt ist. Altbewährte Peelings mit grobkörnigem Meersalz und anschließende Packungen mit kaltgepresstem Olivenöl. Danach bitte nur mit Wasser abduschen! Ein weiterer – sehr effektiver – Ansatz im Kampf gegen die Cellulite liegt in der transdermalen Behandlung mit Hormonen. Generell lässt sich sagen, dass bei Frauen (und Männern) über 40 ein hormonelles Defizit in der Haut nachzuweisen ist. Dessen Beseitigung führt oft zu erstaunlichen Ergebnissen.

  • Speziell komponiertes MSK Laboratories – Cellulite Oel (s.u. Hormon-Kosmetik – rezeptpflichtig)
  • Mesotherapie
  • Microneedling
  • Collagen Induction Therapy CIT
  • Ultraschall „ACCENT ULTRA“
  • RadiofrequenzBehandlungen zur Hautstraffung
  • Hochdosierte Vit C Infusionen
  • Seit ca. 2 Jahren bewährt sich das PDO Fadenlift mit Sera Lea sehr!

 

Wir haben für Sie, individuell auf Sie abgestimmte Behandlungs Programme definiert. Bei Interesse bitten wir Sie um Kontaktaufnahme per Mail Oder Telefon.

 

Eine Frau, die ihr Anti-Cellulite-Programm erfolgreich absolvieren will, braucht aber vor allem Durchhaltevermögen. Denn die Dellen verschwinden nur ganz allmählich. Das, was sich teilweise seit Generationen in den Familien durchsetzt, ist nicht in 4 – 6 Wochen zu beseitigen.

Cellulite ist zäh und biestig aber nicht mehr unbesiegbar! Die Behandlung ist leider langfristig und teuer!