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Unter Regenerativer Medizin versteht man eine Vielzahl zum Teil sehr unterschiedlicher Methoden, mit denen – durch natürliche Massnahmen –  die Aktivität und Leistungsfähigkeit der Haut angeregt – also “regeneriert” wird. Hier zeigen drei Bereiche sehr effektive, wissenschaftlich belegte Ergebnisse:

Platelet Rich Plasma (PRP): Faltenglättung durch biologische Zellregeneration: Eine wegweisende Alternative zu den bekannten Mitteln zur Faltenbehandlung wie Hyaluronsäure und Botulinumtoxin ist die innovative PRP-Plasmatherapie. Bei diesem Verfahren wird aus dem Eigenblut des Patienten thrombozytenreiches Plasma gewonnen, welches zur Unterspritzung der Falten verwendet wird. Durch die in diesem Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren wird die Neubildung von gewebestraffendem Kollagen angeregt, so dass die Haut sich selber regenerieren kann. Die Abkürzung PRP steht für „platelet rich plasma“, also plättchenreiches Blutplasma. Die Grundlage für die Substanz, welche zur Faltenunterspritzung letztendlich verwendet wird, ist körpereigenes Blut. Dieses Eigenblut wird aufbereitet, um daraus ein hochangereichertes Plasmakonzentrat zu gewinnen, das reich an Blutplättchen (Thrombozyten) ist. Die Blutplättchen wiederum enthalten zahlreiche Wachstumsfaktoren, insbesondere TGF (transforming growth factor), die die Regeneration des Bindegewebes stimulieren. Das besondere an der PRP-Zellplasma-Therapie sind also im wesentlichen zwei Aspekte:

  • Zum einen kommen körpereigene Wirkstoffe zum Einsatz anstelle von körperfremden Substanzen zur Faltenglättung.
  • Zum anderen werden biologische Prozesse stimuliert, die die Selbstregeneration der Haut anregen, anstelle einer rein mechanischen Unterspritzung der Falten mit Füllstoffen (Fillern).

Collagen Induction Therapy (CIT) – KOLLAGENINDUKTIONSTHERAPIE: Zur gezielten Behandlung geschädigter oder alternder Haut stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, mit denen die Folgen übermäßiger und den Alterungsprozess der Haut beschleunigender UV-Belastung ebenso beseitigt werden können wie Falten, (Verbrennungs-)Narben oder Schwangerschaftsstreifen: Laserbehandlung, chemische Peelings oder die mechanische Abschürfung, Abschleifung, Abschabung bzw. Abkratzung (Abrasio) galten dabei bisher als Mittel der Wahl. Letztlich führen diese Methoden aber nicht zu einer echten Hautregeneration und sind meist mit dem Abtragen von Gewebe verbunden. Demgegenüber verzichtet die Kollageninduktionstherapie auf einen operativen Eingriff und regt stattdessen die Haut durch den Einsatz von Mikronadeln zur Bildung neuer Zellen und neuer Blutgefäße an, ohne sie dabei zu verdünnen. Auf diese Weise wird die Epidermis (Oberhaut) unter vermehrter Freisetzung von Wachstumshormonen neu aufgebaut, gestrafft und geglättet. Operationsnarben können damit ebenso wirkungsvoll behandelt werden wie Falten, schlaffe Haut, Dehnungsstreifen, Windpocken-, Akne- und Verletzungsnarben. Vermieden werden, bei gleich hoher Effektivität, die negativen Nebeneffekte einer Laserbehandlung oder des chemischen Peelings. Die Mikronadeln verursachen mehrere tausend feinste Verletzungen mit nicht einzeln wahrnehmbaren Blutungen. Diese Mikroverletzungen setzen eine Vielzahl von Wachstumsfaktoren in der Haut frei. In der Regel wird eine örtliche Betäubung mit dem Auftragen von Anästhesiecremes durchgeführt. Es werden u.a. Wachstumssignale an undifferenzierte Zellen weitergeleitet und es kommt zur Teilung von Zellen mit unterschiedlichen Aufgaben zur Reparatur der mikroskopisch kleinen Wunden.

Eine wesentliche Rolle dabei spielen die Fibroblasten, die aufgrund ihrer genetischen Programmierung sofort mit der Produktion von Kollagen- und Elastinfasern beginnen um die Wunden zu verschließen. Diesen Vorgang nennt man Neo-Kollagenese. Parallel dazu spielen sich in den kleinsten Blutgefässen, den Kapillaren, ähnliche Prozesse ab. Ihre Innenverkleidung, das Epithel, reagiert auf die von den Mikronadeln gesetzten Reize in Form von Wachstum. Epithelzellen teilen sich und sprossen zu neuen Kapillaren aus. Diesen Vorgang nennt man Neo-Angiogenese. Das Hautbild ist unmittelbar nach einer Kollagen-Induktions-Therapie mild gerötet, ähnlich wie nach einem leichten Sonnenbrand. Die Rötung ist in der Regel beim hellen Hauttyp in 1 bis 2 Tagen abgeklungen. Weiter Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Biostimulatoren (Ellanse) Die erste und die einzige Filler, der als Biostimulator von Kollagen bezeichnet werden kann und Ergebnisse bis zu einer Dauer von 2 – 4 Jahren aufzeigt. Ellanse aus Poly-Caprolacton (PCL) hergestellt, ist ein bekanntes 100%ig  bioresorbierbar weiches medizinisches Polymer. Ellanse bietet maximales Potenzial für die Modellierung durch die Kombination von optimaler Viskosität, Elastizität und eindeutige einheitlicher Homogenität. Ellanse kann in einer Vielzahl von Verschönerungs Indikationen eingesetzt werden:

  • Auffüllung der Querfalten am Hals
  • Gleichmäßige! Auffüllung und Auffrischung des Decolletes
  • Korrektur von Runzeln und Falten
  • Volumenaugmentation, – aufbau
  • Konturierung & Sculpting des Gesichts und Handrückens

Ellanse eignet sich sowohl für Frauen und Männer unterschiedlichen Alters. Es kann bei tiefen Falten um den Mund und Nase, eingefallenen Wangen, Narben im Gesicht, tiefen Aknenarben und schlaffer Haut eingesetzt werden.   Stammzellenforschung für die Ästhetische Medizin Im Zentrum für Aesthetische Medizin sehen wir täglich Menschen, die alternder Haut, Falten oder auch Narben leiden. Dem menschlichen Körper durch eine Stammzellentherapie entscheidende Hilfe zur Heilung zu leisten, ist das erklärte Ziel der weltweiten Stammzellenforschung. Die Resultate dieser Forschung sind vielversprechend, allerdings leider immer noch nicht befriedigend in ihrer Nachhaltigkeit. Es wird sicher noch einige Jahre dauern bis diese angeboten werden kann.

Bis dahin: Vorsicht vor allzu vollmundigen Versprechungen!

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